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| Stützpunktleiter: Von sabbernden Journalisten und selbstverliebten SED´lern |
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Für einen jeden allgegenwärtig ist die widerliche Meinungsmache, so dass auch Delmenhorst nicht davon verschont bleibt.Auf unterstem Niveau geht die journalistische Meisterleistung durch alle regionalen Tageszeitungen. Von "Überfällen", "Hinterhalten", "versuchten Morden" und bürgerkriegsähnlichen Zuständen ist hier die Rede. Aber auch ein paar selbsternannte "Nazi-Jäger" lassen nichts unversucht, um sich durch die "menschenfressenden" Nazis auch noch mal einen Hauch von Scheinwerferlicht und Schlagzeilen zu ergattern. In den frühen Abendstunden kam es in der Straße “An der Riede” zu einer Auseinandersetzung seitens Antideutschen und Nationalen Sozialisten, soweit so gut. Nun scheint es der Journaille allerdings doch etwas zu viel zu werden mit der Recherche und man packt einfach das "Standardrepertoire" aus und hetzt fleißig drauflos. Ob es stimmt? Interessiert eh nicht, Hauptsache die Schlagzeilen werden mit einem Thema gefüllt, bei dem man bekanntlicherweise nichts falsch machen kann. Da haben die Nazis doch glatt die komplette Bagage an "Antifaschisten" abgefangen. “An der Riede” liegt zwar im Außenbezirk von Delmenhorst, warum die Nazis ausgerechnet hier einen Hinterhalt starten ist zwar unlogisch, aber der Artikel hört sich eigentlich schon toll an! Und weiter geht’s: Waffen waren also auch im Spiel? Na dann gibt es doch sicherlich nur Verletzte auf Seite der "Antifa". Dass auch "Nazis" im Krankenhaus waren, wird nur nebenbei erwähnt. Zu einem Gespräch kommt es nicht, schließlich arbeitet man als Journalist Artikel dieser Thematik schon fast im Schlaf ab. Bleibt sich nur noch die Frage zu stellen, warum der fiese Plan der Nazis für den Hinterhalt damit anfängt, dass sie mit Autos, in Unterzahl, unvermummt und mit Frauen und Hunden im Auto in diese "Schlacht" ziehen. Könnte es doch angehen, dass die selbsternannte Antifa diese Auseinandersetzung gesucht hat? Wäre ja nicht das erste Mal. Aber darüber haben wir noch nie berichtet, warum also jetzt damit anfangen? Der Hobbydetektiv und Stammtischstratege Jörg Dombrowe meldet sich nun zu guter Letzt natürlich auch noch zu Wort: Über Pressemitteilungen, Unterschriften und Klagen ist so ziemlich alles in seinem wichtig klingenden Untersuchungsausschuss mit dabei! Dombrowe, bekannt dafür in Stadtratssitzungen selbstverliebt auf seine Internetseiten zu schauen, ist nicht zu stoppen. Mit einer beachtenswerten Erkenntnisresistenz prallt jegliche Kritik an ihm ab, auch der Polizeisprecher kann ihn nicht mehr zur Vernunft bringen. Dass die Polizei damit nicht glücklich sei, wisse er. Nicht unaufhaltsam telefoniert er bis nach (fast) ganz oben. Wenn seine Initiative schon nicht genug Welle machen kann und ihn selbst die Polizei nicht mehr ernst nimmt, dann muss es die gute Pia richten. Pia Zimmermann ist die innenpolitische Sprecherin der Fraktion SED ....ähm… Die Linke im niedersächsischen Landtag und stets dafür zu haben, von der eigenen Unzulänglichkeit der Partei abzulenken. "Jetzt gehen wir in den Angriff über", müssen sich die Helden des Antifaschismus in Niedersachsen gedacht haben und sofort wurde radikal mit einer - so wörtlich - "kleinen Anfrage im Landtag" losgefeuert. Wir sind sehr gespannt, wie die Landesregierung nun antworten wird und welch interessante Resolutionen die SED Nachfolgepartei daraufhin erlassen wird. "Resolutionen?" Na, die Beschlüsse an die sich keiner zwingend halten möchte, es aber doch des "Image" wegen verabschiedet wird. Während alle Welt - so scheint es - entsetzt ist und den Aufstand der Anständigen übt, gehen wir der Sache gelassen und mit gutem Gewissen entgegen. Wir sehen uns auf der Straße, euer Julian Monaco |
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Für einen jeden allgegenwärtig ist die widerliche Meinungsmache, so dass auch Delmenhorst nicht davon verschont bleibt.